Landtagswahl Schleswig-Holstein ᐅ Parteien Test am 7. Mai 2017


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Landtagswahl Schleswig-Holstein ᐅ Parteien Test am 7. Mai 2017

Wenn am 7. Mai 2017 in Schleswig-Holstein ein neues Landtagsparlament gewählt wird, dann sind gerade auch junge Wähler aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. So ist eines der größten Wahlkampfthemen in dem Bundesland, wie die Bildungspolitik in den kommenden Jahren aussehen soll. Vor dem Hintergrund, dass unter anderem auch die Länge des Abiturs zur Debatte steht und in Schleswig-Holstein schon mit 16 Jahren gewählt werden kann, haben Schüler tatsächlich selbst die Möglichkeit, Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Die Parteien in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein befinden sich aktuell sechs Parteien im Landtag. Die Regierung setzt sich aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Bündnis 90/Die Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW) zusammen. Diese planen bei einem Wahlerfolg, weiter zu regieren. Der SSW nimmt innerhalb des Bundeslandes eine Sonderstellung ein, da er von der 5-Prozent-Hürde ausgenommen ist. Die Partei zieht also auch bei einem Ergebnis von weniger als 5 Prozent in den Landtag ein.

Eine Ablösung der Regierung plant die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), die nach der Landtagswahl selbst den Ministerpräsidenten stellen möchte. Darüber hinaus sind auch die Freie Demokratische Partei (FDP), die Piratenpartei Deutschland und Die Linke zu Wahl zugelassen. Die Parteien Alternative für Deutschland (AfD), Liberal-Konservative Reformer (LKR), Die PARTEI, Die Gerade Partei (DGP), Zukunft Schleswig-Holstein, Freie Wähler und die Familien-Partei Deutschlands dürfen ebenfalls antreten, müssen allerdings bis zum 17. März jeweils eine Unterstützerliste mit 1000 Unterschriften vorlegen.

Aktuelle Umfragen (Stand 9. Dezember 2016 Infratest) sehen nach der nächsten Landtagswahl 7 Parteien im Landtag SH:

CDU (34%), SPD (26%), Grüne (15%), FDP (9%), AfD (6%), Linke (5%), SSW (3%).

Bildung als Wahlkampfthema

Eines der großen Themen der diesjährigen Wahlen in Schleswig-Holstein ist die Bildungspolitik. Unter anderem plant die CDU beispielsweise die Rückkehr zum Abitur mit neun Jahren. Die aktuelle Regierung rund um die SPD möchte dagegen bei acht Jahren bleiben. Darüber hinaus möchte die CDU wieder speziell Gymnasiallehrer ausbilden und die Schulartempfehlungen wiedereinführen. Die Landesregierung will dagegen weiter den bisherigen Kurs weiterverfolgen deren finales Ziel es ist, dass die Bildung von der Kita bis zur Hochschule kostenlos wird. Die dafür geplanten Gelder möchte die CDU stattdessen lieber für den Ausbau der Infrastruktur, eigene Bildungspläne und bessere Ausrüstung der Polizeikräfte einsetzen.

Darüber hinaus spielt auch die Flüchtlingsthematik eine große Rolle bei den Themen der diesjährigen Landtagswahl. Der Umgang mit Flüchtlingen und die Integration werden bei den verschiedenen Parteien höchst unterschiedlich gesehen. Das Wahlergebnis dürfte daher auch in diesem Bereich große Auswirkungen haben.

Parteien-Test als Hilfsmittel

Mit vermutlich 14 zugelassenen Parteien stehen die Wähler am 7. Mai in Schleswig-Holstein vor der Qual der Wahl. Jede Partei verfolgt unterschiedliche Programme und nicht immer ist es ganz einfach festzustellen, wem man wirklich am ehesten zustimmt. Besonders junge und unerfahrene Wähler finden in einem Parteien-Test ein nützliches Hilfsmittel. Mit diesem lassen sich die eigenen Werte und Wünsche mit den Programmen und Themen der Parteien vergleichen. Die Ergebnisse sind oft eine gute Orientierungshilfe für die Wahlen.

Briefwahl statt Wahlen vor Ort

Seine Stimme abgeben können Wähler in SH entweder am Wahltag vor Ort, oder über eine Briefwahl. Die Briefwahlunterlagen werden auf Wunsch verschickt. Hierzu muss vorher ein kurzer Antrag ausgefüllt werden, welcher direkt mit dem Stimmzettel verschickt wurde. Danach erhält man die Briefwahl-Unterlagen mit dem Wahlschein, dem Stimmzettel (hier als Beispiel der Stimmzettel aus dem Wahlkreis Lübeck Nord), sowie einer kurzen Anleitung. In der Anleitung wird Schritt-für-Schritt erklärt, wie die Briefwahl-Unterlagen ausgefüllt werden müssen. Die Portogebühren übernimmt die Gemeinde für die Wähler.


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